Dienstag, 5. August 2014

Die Familie - Richard Laymon

Laymon mag man einfach oder eben nicht. Ich war schon immer ein großer Fan des Schriftstellers. Seine Horrorbücher sind zwar sehr extrem, aber auch sehr sarkastisch, während die Charaktere etwas Eigenes haben. So wie Laymon geschrieben hat, schreibt kein anderer. Dieses Mal habe ich mich an "Die Familie" gewagt, da einige davon sprachen, dass dies eines seiner besten Werke ist. 

Inhalt

Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...


Meine Meinung

Laymon ist für mich Kult, eine Legende der makaberen Horrorliteratur. Auch "Die Familie" hat mich von Anfang an in den Bann gezogen, besonders durch die unverwechselbaren Charaktere. Zum einen hätten wir hier Darcy, die Führerin in der Murdock-Höhle. Sie ist stark und selbstbewusst. Als Gegensatz haben wir zudem Kyle, den Sohn des Hotelbesitzers, der sich von Darcy besessen ist. Im Laufe der Geschichte lernen wir zudem noch andere Charaktere kennen, wie beispielsweise Darcys Mutter, die ihre Tochter aus der Höhle befreien will und Hilfe von einem Mann hat, dessen Tochter ebenfalls in der Höhle eingeschlossen ist. Leider muss ich hier sagen, dass mir die Stellen mit den Beiden nicht so sehr gefallen haben. Sie waren zu kurz und es gab nur wenige Laymon-typische Splatter-stellen. (Die, die es gab waren aber wieder richtig gut)

Die Geschichte nimmt sehr schnell Fahrt auf, als die Touristengruppe in der Höhle eingesperrt ist. Wir erfahren, was Kyle mit seinem Vater in Zimmer 115 treibt und dies hat Auswirkungen auf das gesamte Geschehen, denn sie sind nicht allein in der Höhle... Leider war mir die Geschichte etwas zu kurz. Das Ende kam viel zu schnell und hatte nicht so viel Witz beziehungsweise Ironie wie andere Werke von Richard Laymon.

Fazit

Für mich nicht das Beste Werk von Laymon, eher durchschnitt, aber wohl ein Muss für jeden Fan. 

Ich vergebe 3 von 5 Käseratten.

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