Donnerstag, 24. April 2014

Wanted. Ja. Nein. Vielleicht - Lena Hach

Gemeinsam mit der Autorin durfte ich dieses Buch bei einer Leserunde auf Lovelybooks lesen. Der Klappentext hat mich gleich angesprochen, da mir die Idee mit den Abrisszetteln sehr gut gefallen hat.
Aber lest erst einmal selbst, worum es in dem Buch geht ;)

Inhalt

Seit seine Freundin ihn verlassen hat, leidet der fünfzehnjährige Finn an Liebeskummer der Stufe zehn. Das hat zumindest sein bester Kumpel Moritz diagnostiziert. Obwohl dieser sich alle Mühe gibt, Finn aufzumuntern, kann der erst wieder richtig lachen, als er an einer Litfaßsäule zufällig einen merkwürdigen Abrisszettel erblickt. Aber wer ist das Mädchen, das die Zettel aufhängt, und wie kann er sie kennenlernen? Zum Glück hilft ihm Moritz auf die Sprünge ... 


Charaktere

Wir lernen zu Beginn des Buches Finn kennen, der von seiner Freundin verlassen wurde. Ich muss gestehen, dass ich ihn schon zu Anfang nicht besonders sympatisch fand, gerade weil er sich mit einem Mädchen wie Sophie abgegeben hat. Seine Entwicklung in dem Buch ist allerdings toll, auch wenn er einige Rückschläge einstecken muss.

Lara ist hingegen eine sehr tolle Persönlichkeit, die allerdings eine Menge Probleme hat. Nach und nach erzählt sie alles und in dem Buch entwickelt sich eine emotionale, teils sehr tiefgründige Geschichte. Sie ist wohl der Charakter, den ich jetzt nach dem Lesen am meisten vermissen werde.


Meine Meinung

Das Buch ist in sehr einfacher Sprache gehalten, sodass man sehr schnell ins Buch reinkommt. Man lernt schnell alle nötigen Charaktere kennen und hat sofort ein Bild vor Augen. Meiner Meinung nach sagt der Klappentext jedoch nicht das aus, was die Geschichte im wesentlichen ausmacht. Es ist nicht die Liebesgeschichte, sondern viel mehr die kleinen, gefühlvollen Passagen in denen man den Charakteren unendlich nahe kommt. Das habe ich für solch ein Jugendbuch sicher nicht erwartet.

Ich als Leser habe vor allem mit Lara mitfühlen können. Finns Reaktionen bezüglich Sophie konnte ich teilweise nicht nachvollziehen, aber so ist das wohl wenn man ein eine rosarote Brille auf hat. Das Ende des Buches ist sehr gut gelungen, sehr emotional und doch voller Hoffnung. Einfach toll!


Fazit

Ein tolles Jugendbuch, das auch junggebliebene Erwachsene lesen sollten.!


Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.

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