Mittwoch, 30. April 2014

Der Totenerwecker - Wrath James White

Puhhh, ich glaube ich muss auch gleich am Anfang warnen, denn "Der Totenerwecker" ist definitiv nichts für schwache Nerven. Wer Richard Laymon oder Edward Lee mag, wird hingegen von diesem Buch begeistert sein. Es ist ein Buch voll abgrundtiefem Horror, voller Perversität und mit einer MEEEENNNGEEE Blut. Da ich selbst großer Fan von solchen Büchern bin und sie eben hin und wieder gerne lese, möchte ich euch heute das Buch vorstellen.

Inhalt

Erschienen bei Festa
Seitdem der neue Nachbar Dale McCarthy in das Haus einzog, hat Sarah schreckliche Albträume. Sie träumt immer wieder, dass sie und ihr Mann in ihrer Wohnung brutal ermordet werden. Sarah weiß, dass dies nur wirre Ängste sind.

Bis sie eines Morgens erwacht und die Flecken auf dem Teppich und das Blut auf der Matratze bemerkt ...

Schreibstil

Ja, der Stil von Wrath James White kann man wohl mit einem Wort am besten beschreiben: Bittersüß. Er hat es auf jeden Fall drauf eine enorme Spannung zu erzeugen, schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, auch wenn manche Passagen wirklich ekelhaft sind. Als einziges Manko muss ich hier an dieser Stelle die Übersetzung erwähnen. An wenigen Stellen gab es hier kleine Fehler, die meiner Meinung aber durch die durchwegs Spannenden Handlung nicht ins Gewicht fielen.

Charaktere

Zu Beginn lernen wir Dale im Kindesalter kennen und werden gleich mit seiner "Gabe" bekannt gemacht. Er kann Tote zum Leben erwecken. Eigentlich etwas gutes, doch dem Leser wird schnell klar, dass in Dale der leibhaftige Teufel lauert. Ich habe in Büchern schon viele Serienmörder getroffen, aber Dale ist meiner Meinung der schlimmste, der böseste und der brutalste. Ich hatte oft eine Gänsehaut auf der Haut, als aus seiner Sicht geschrieben wurde.

Nachdem wir Dale im Kindesalter kennengelernt haben, kommen wir erst einmal zu einem süßen, total verliebten Paar. Wir lernen Sarah und Josh kennen, die sich nach vielen Ehejahren noch immer anziehend finden... Ich mochte Sarah gleich, auch wenn sie nicht die typische Frau ist. Leider zieht dann jemand im Nachbarshaus ein und man kann sich an dieser Stelle sicher denken wer es ist....

Meine Meinung

Also das Buch würde ich gleich einmal unter "Extrem-Horror" einordnen. Obwohl ich sehr viel durch Richard Laymon gewohnt bin, musste selbst ich bei "Der Totenerwecker" oftmals schlucken. Die Story war durchwegs sehr spannend und man weiß vor allem niemals wie es weitergeht, denn die Geschichte von Sarah scheint ausweglos zu sein. Doch Sarah und ihr Mann wollen sich nicht so schnell unterkriegen lassen und wollen mit aller Macht beweisen, dass ihr neuer Nachbar hinter der ganzen Sache steckt. Doch wie beweist man einen Mord bei dem es keine Leichen gibt? Bei dem die Leute wie durch Zauberhand wieder auferstehen? Diese Fragen fand ich beim Lesen sehr interessant. Wrath James White hat eine tolle Story erfunden, eine Story, die mir so noch nicht untergekommen ist. Auch das Ende hat mir gefallen, auch wenn natürlich noch einiges an Fragen offen geblieben sind. Aber vielleicht wird es ja einen zweiten Teil geben?

Fazit

Ein toller Horrorroman der definitiv nichts für schwache Nerven ist.

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.

1 Kommentar:

  1. Oh der Totenerwecker :-D Der steht auch schon ewig auf meiner "muss ich noch lesen" Liste ^^ Danke für deinen (euren) Kommi auf meinem Blog. Gern folge ich euch auch ^_^

    LG Eva

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