Samstag, 15. März 2014

Noah - Sebastian Fitzek

Nun habe ich nach einer Kurzreise nach Belgien anlässlich unseres ersten Hochzeitstages endlich mal wieder Zeit eine Rezension zu schreiben. Dieses Buch haben bestimmt schon viele von euch gelesen. Ich selbst habe es von meinem Mann zu Weihnachten bekommen und wir haben beschlossen, dass wir es zusammen lesen. (Deswegen hat es auch etwas gedauert). Hier folgt nun meine Rezension zu einem "etwas anderen Fitzek"

Inhalt

Erschienen bei Lübbe
Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

Charaktere 

Wir lernen zu Beginn des Buches Noah kennen, währenddessen bricht die Manilagrippe aus, an denen viele Menschen sterben. Natürlich vermutet der Leser schnell eine Verbindung zu Noah. Nur welche?
Das Buch ist sehr spannend, da viele Charaktere vorkommen, mit denen man mitfiebern kann und die entscheidende Rollen in der Geschichte spielen. Sie sind alle sehr gut durchdacht und mit einem eigenen Charakter versehen, sodass einem jeder ans Herz wächst. Man möchte unbedingt wissen, was mit ihnen geschieht und wie sie in die ganze Sache verwickelt sind.

Meine/unsere Meinung

Ich bin schon seit "die Therapie" großer Fan von Sebastian Fitzek und mag fast alle seiner Bücher. Dieses Buch ist, wie man schon anhand des Klappentextes vermuten kann, kein typischer Psychothriller, sondern möchte vor allem Denkanstöße geben. Ich denke, es ist ein Werk über das man viel und gut diskutieren kann, auch wenn den meisten Menschen lieber nach Schweigen zu Mute ist. Es spricht viele aktuelle Themen an und ich denke, Sebastian Fitzek liegt mit manchen Behauptungen gar nicht mal so falsch. Die Welt wird durch uns Menschen untergehen, wenn wir unseren Lebensstil nicht drastisch ändern... Das würde schon bei ganz kleinen Dingen anfangen, wie beispielsweise keine Tiere mehr töten, um sie zu essen anfangen und bei einem Verbot vom schädlichen Plastikverpackungen enden. Ich finde, hier hat Sebastian Fitzek viele gute Denkanstöße gegeben, bedauerlicherweise wird sich aber in absehbarer Zukunft an der Lebensweise der Menschen wohl nichts ändern...

So viel dazu, aber nun zum Buch. Es war wirklich durchgehend spannend und sehr geheimnisvoll. s hatte zudem viele Wendungen und sogar einige überraschende Wendungen, obwohl das Augenmerk eher auf die Botschaft an die Menschheit lag. Man erfährt viele interessante Informationen und man merkt, dass Sebastian Fitzek sehr gut recherchiert hat. Wir hatten uns sogar darüber unterhalten, dass solch ein Buch vielleicht in vielen Jahren zur Schullektüre gehört, wenn die Menschheit an einem Wendepunkt angekommen ist. Es ist auf jeden Fall ein Werk über das man nachdenken muss und das einen so schnell nicht wieder loslässt!


Fazit

Ein tolles Buch, das gleichzeitig spannend ist und zum nachdenken anregt. 

Wir vergeben 5 von 5 Käseratten.


1 Kommentar:

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