Freitag, 17. Januar 2014

Die Zerbrechlichkeit des Glücks - Helen Schulman

Hier komme ich nun einmal zu einem Buch, das mich leider überhaupt nicht überzeugen konnte. Das Cover hatte mich eigentlich angesprochen und nach dem Lesen des Klappentextes wollte ich es unbedingt lesen, doch letztendlich war es nur Zeitverschwendung. Hierbei handelt es sich um "Die Zerbrechlichkeit des Glücks" aus dem Goldman Verlag.

Inhalt

Jake, ein Teenager, tut etwas unüberlegtes. Als eine Mitschülerin ihm ein Video schickt, das sie bei erotischen Handlungen zeigt, sendet er das Video an seinen besten Freund. In Windeseile verbreitet sich das Video an der ganzen Schule und letztendlich in ganz Amerika.....

Charaktere

Leider besitzt das Buch nicht wirklich einen Hauptcharakter, obwohl man anhand des Klappentextes meinen würde, dass es vorwiegend um Jake geht. Tatsache ist jedoch, dass die Absätze aus Jakes Sicht so kurz sind, dass der Leser keine Chance bekommt, sich mehr mit dem Jugendlichen anzufreunden beziehungsweise seine Sicht der Dinge zu verstehen. Jake ist sehr oberflächlich gezeichnet, man hat während des Lesens das Gefühl, außer seinem Namen nichts über ihn zu wissen.

Vorwiegend geht es in dem Buch um Jakes Familie, man erfährt viel über seine Mutter und seinen Vater, doch leider viel zu viel unwichtiges.

Meine Meinung

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Der Plot klingt im Grunde sehr spannend, doch leider weist das Buch schon am Anfang gewaltige Schwächen auf. Zu Beginn erfährt man viel von Jakes Mutter, die mit ihrer Tochter auf der Geburtstagsparty einer Schulfreundin ist. Alles recht unwichtig, denn das hat überhaupt nichts mit der restlichen Geschichte zu tun. Während des gesamten Buches fehlt einfach der rote Faden. Es ist recht langweilig geschrieben, die aufgesetzte jugendliche Sprache von Jake und seinen Freunden hat mir überhaupt nicht gefallen. Meiner Meinung hat hier die Autorin zu viel gewollt, dabei aber das Wichtigste aus den Augen verloren. Für mich hinterließ das Buch leider nichts als Leere. Es hat weder einen richtigen Anfang, noch ein Ende. Es ist, als hätte ich es überhaupt nicht gelesen. (Sowas konnte ich vorher über noch kein Buch sagen.)

Vor Jahren habe ich einen Film mit einem ähnlichen Thema gesehen und dort ging es vorwiegend auch um die Probleme der Familie, doch in "Die Zerbrechlichkeit des Glücks" wurde dies nicht einmal annähernd ausreichend umgesetzt. Viel zu viel wurde drumherum erzählt, sodass ich am Ende manche Abschnitte nur noch überflogen habe. Ich bin mir aber sicher, nichts wichtiges verpasst zu haben.

Ich denke, die Idee hat auf jeden Fall potenzial. Doch im Buch waren so einige Stellen, die ich sehr unlogisch fand. Warum wird die Schülerin, die das Video von sich gedreht hat, plötzlich zum Star? Und warum hassen Jake alle für diesen jugendlichen Fehler? Ich konnte mich leider überhaupt nicht in die Lage versetzen und das ist wirklich sehr Schade. Ich denke, dass ich nicht drum herum komme, das Buch mit nur einem Stern zu bewerten. (Das ist jetzt auch das erste Mal, das ich dies tue.)

Fazit

Das Buch besitzt leider keinen roten Faden, ist teilweise nicht nachvollziehbar und vollgestopft mit Unwichtigkeiten.

Leider nur 1 von 5 Käseratten.

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