Mittwoch, 13. Februar 2013

Virtuosity - Jessica Martinez

Dieses Hörbuch hat mich die letzten Tage verfolgt und nun will ich natürlich meine Meinung mit euch teilen.


Zum Inhalt:

Carmen ist ein Superstar. Sie tourt mit ihrer Geige durch die ganze Welt. Doch die Konkurrenz ist hart, das muss sie feststellen als der Guaneri Wettbewerb vor der Tür steht. Sie lernt Jeremy kennen, ihren Stärksten Konkurrenten und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch der Wettbewerb rückt immer näher und es kann nur einen Sieger geben....

Meine Meinung:

Irgendwie fällt es mir sehr schwer eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, denn es irgendwie ganz anders, als alles andere was ich bisher so gelesen oder gehört habe. Ich hatte vielleicht nach dem Lesen des Klappentextes auch andere Erwartungen vom Buch. Vielleicht dachte ich, es würde um eine romantische Liebesgeschichte gehen vermischt mit der Liebe zu Musik, letztendlich kann man schwer einschätzen, welches Genre das Buch angehört.

Zu Anfang muss ich gestehen, dass ich mich nicht so sehr für klassische Musik interessiere. Mein Verlobter hört ab und an einmal etwas klassisches und kann diesem auch viel abgewinnen, aber für mich ist Musik immer mit Gesang verbunden. Natürlich können aber auch Instrumente tolle Töne und Klänge erzeugen, wie Carmens Geige in dieses Buch,

Man wird sofort in die Geschichte hineingezogen und lernt viel von dieser anderen Welt kennen, einer Welt die ein harter Wettkampf um Sieg und Niederlage ist. Man wird zudem zugleich mit dem Druck konfrontiert, der auf Carmen lastet, erfährt, dass sie Tabletten nimmt und in eine Art Abhängigkeit hinein rutscht. Alles in allem wurde mir das alles viel zu Oberflächlich beschrieben. Ich konnte mich nur schwer in Carmen hinein versetzen und verstehen, wie sie sich fühlt. Klar, die Autorin hat versucht ihre Ängste zu beschreiben, den Druck deutlich werden zu lassen, doch meiner Meinung hat das nicht so richtig geklappt. Carmen, sowohl auch Jeremy waren für mich irgendwie leblos, nach dem Hören hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, Zeit mit ihnen verbracht zu haben und ein Stück ihres Lebens kennengelernt zu haben und das fand ich wirklich traurig. Genau das ist es nämlich, was das Lesen doch so spannend macht.

Die Liebesgeschichte hat mich irgendwie auch nicht wirklich berührt, weil alles so Oberflächlich beschrieben wurde. Gefallen hat mir jedoch Jeremys Konzert, dass mich irgendwie wirklich fühlen gelassen hat, vor Ort zu sein. Dieses war wirklich sehr gut beschrieben.

Vom Ende war ich auch nicht wirklich überrascht, da man so etwas bereits am Anfang geahnt hat. Ich war etwas enttäuscht, vielleicht weil ich, nachdem ich viele gute Rezensionen gelesen habe, einfach zu viele Erwartungen in das Buch hineingesteckt habe.

Für einen netten Lesenachmittag ist es allerdings sehr gut geeignet, da man das Buch sicher schnell durch hat und gut unterhalten wird.

Wir vergeben 3 von 5 Leseratten. 


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