Freitag, 9. Dezember 2016

[Rezension] Das Weihnachtsgeheimnis - Jostein Gaarder


Titel: Das Weihnachtsgeheimnis
Autor: Jostein Gaarder
Genre: Kinderbuch, Jugendbuch
Verlag: Hanser
Bereits gelesene Bücher des Autoren: Sofies Welt
Cover und Inhaltsangabe © Hanser







"Joachim will einen Adventskalender. Aber alle sind ausverkauft – bis auf einen, und der ist handgemacht. Zu Hause öffnet er das erste Türchen und heraus fällt ein kleiner, eng beschriebener Zettel.
Die Geschichte, die Joachim entziffert, erzählt von einer Pilgerreise, die in Norwegen mit einem Stofflamm und einem Mädchen namens Elisabeth beginnt. Sie führt immer weiter zurück bis nach Bethlehem zur Geburt des Jesuskindes. Immer mehr folgen dem Zug.

Je mehr Zettel Joachim liest, desto öfter fragt er sich, ob es das Mädchen, das den Pilgerzug anführt, tatsächlich gibt. Die erlösende Antwort erhält Joachim aber erst am 24. Dezember."






Wie ihr ja bereits mitbekommen habt, bin ich ein echter Weihnachts- und Wintermuffel. Dennoch habe ich mir vorgenommen, euch in diesem Jahr einige weihnachtliche Bücher vorzustellen! "Das Weihnachtsgeheimnis" von Jostein Gaardner ist ein Buch, das ich bereits im letzten Jahr lesen wollte, es dann aber durch meine typische Winterdepression doch nicht geschafft habe.

Jostein Gaarder hat mich als Jugendliche bereits mit "Sofies Welt" begeistert. Ein weiteres Buch, das mich zum Lesen und zum Schreiben gebracht hat. Daher stand fest, dass ich "Das Weihnachtsgeheimnis" unbedingt lesen muss!

Das Buch ist als eine Weihnachtskalender aufgebaut. Es gibt 24 Türchen, sprich 24 Kapitel, die jeweils einen Teil der Geschichte offenbaren. Zusammen mit Joachim öffnen wir jeden Tag ein Türchen und erfahren, was dem Mädchen Elisabet auf ihrer Reise nach Bethlehem so alles passiert und auf welche Personen sie alles trifft. Jostein Gaarders Stil ist hier zwar nicht mit dem aus "Sofies Welt" vergleichbar, da es sich hier um eine Kindergeschichte handelt, die sich am besten vorlesen lässt, doch trotzdem ist seine philosophische Seite spürbar!







- Joachim -



Joachim ist ein Kind und am Anfang der Geschichte auf der Suche nach dem passenden Weihnachtskalender. In einem Laden findet er einen "magischen" Adventskalender, der ihn sofort in den Bann zieht und der Verkäufer schenkt ihm diesen. Jeden Tag macht er nun ein Kästchen auf und offenbart dem Leser eine Geschichte über eine Reise durch die Welt und durch die Zeit.






Ich habe natürlich nicht bis zum 24. Dezember gewartet und jeden Tag nur ein Kapitel gelesen. Das hätte ich hier wohl überhaupt nicht ausgehalten. Stattdessen habe ich dieses Buch an drei Tagen gelesen und es hat mich tatsächlich in Weihnachtsstimmung gebracht. Da Jostein Gaarder die Geschichte rund um Elisabet mit vielen Geheimnissen spickt, musste ich auch einfach am Ball bleiben, da ich unbedingt wissen wollte, wie das alles zusammenpasst!



Auf der Reise nach Bethlehem trifft Elisabet so einige "biblische" Gestalten. Ja, ich muss zugeben, dass ich mit der Bibel so gar nichts am Hut habe und auch nicht an Gott oder Jesus glaube, dennoch habe ich diese Geschichte vordergründig als Fiktion angesehen und dementsprechend genossen. Es kommen so einige Überraschungen vor und am Ende gibt es auch eine schöne und passende Auflösung.



Einziger Nachteil, den ich hier nicht außen vorlassen kann: Die Übersetzung des Buches ist teilweise nicht gelungen. Es haben sich einige Fehler eingeschlichen, die ich beim Lesen einfach nicht ausblenden konnte. Das trübt aber Jostein Gaardners grandiosen Schreibstil kaum. Ich kann das Buch dennoch weiterempfehlen, besonders für Eltern ist dieses Buch doch eine schöne Idee und viel besser als diese ganzen Schokoladen- und Spielzeugkalender, oder?








Für mich war "Das Weihnachtsgeheimnis" eine schöne weihnachtliche Geschichte in Adventskalenderform! Trotz kleiner Schwächen in der Übersetzung empfehle ich das Buch gerne weiter!


Ich vergebe 4 von 5 Käseratten.




Mittwoch, 7. Dezember 2016

[Rezension] Die Schattensurfer - Hubert Wiest

Titel: Die Schattensurfer
Autor: Hubert Wiest
Genre: Dystopie, Jugendbuch
Verlag: Createspace
Bereits gelesene Bücher des Autoren: keins
Cover und Inhaltsangabe ©  Createspace




"RUHL ist gut. RUHL hilft dir. RUHL weiß, was du willst. 
Die 14-jährige Sansibar kann es nicht erwarten, endlich im Netzwerk von RUHL aufgenommen zu werden und alle Gedanken zu teilen. Nur ein Geheimnis will sie für sich behalten. Luan warnt sie vor RUHL, aber warum sollte sie auf ihn hören? Bestimmt nicht wegen seiner tintenblauen Augen. Und außerdem ist Luan als Dieb in die verbotene Schattenstadt geflohen."




Auf Lovelybooks wurde ich vom Autoren höchstpersönlich auf seine Leserunde zu "Schattensurfer" aufmerksam gemacht. Da ich gerade wieder anfange, Dystopien zu lesen, kam das ganz gelegen und ich war froh, dieses Buch entdecken zu dürfen. "Die Schattensurfer" finde ich von der Aufmachung bereits gelungen und auch der Inhalt kann sich sehen lassen. Hubert Wiest hatte mich schon nach wenigen Seiten gefangen und ich konnte die Geschichte rund um Sansibar und Luan in vollen Zügen genießen.

"Die Schattensurfer" spielt in der Zukunft, die gar nicht einmal so weit entfernt liegt. Der technische Fortschritt geht so weit, dass sogar Gedanken "kontrolliert" werden. Sie werden durch einen Kristall in einen Zentralcomputer geschleust und dort, angeblich, zum Wohle der Allgemeinheit genutzt. Schon allein diese Idee fand ich genial und die Umsetzung ist dem Autoren ausgesprochen gut gelungen.

Das Buch ist besonders für jüngere Leser geeignet, die in erster Linie ein Abenteuer erleben möchten. Es geht vordergründig nicht um die Charaktere und deren Entwicklung, sondern um RUHL, die damit verbundenen Einschränkungen und ein gewisser Widerstand. Dabei unterscheidet sich die Geschichte eindeutig von bekannten Dystopien, da sie vom Aufbau doch eher wie ein spannender Jugendroman daherkommt. Gesellschaftskritik ist natürlich zwischen den Zeilen ebenfalls vorhanden.




- Luan -

Luan lebt in einer Art Waisenhaus und wartet, wie alle Jugendlichen, auf seine Kristallprüfung. Dann wird er jedoch beim Klauen von Geld erwischt und ehe er sich versieht, ist er auf der Flucht.

Luan ist ein enorm starker Charakter, eine Art Held, der wohl hier die Leserschaft spalten wird. Ich fand ihn sehr sympathisch, auch wenn die Dinge, die er in die Hand nimmt, natürlich alle viel zu leicht klappen. Trotzdem habe ich ihn in mein Herz geschlossen und konnte mit ihm mitfiebern, vor allem, da sich seine Geschichte teilweise in der sagenumwobenen Schattenstadt abspielt und sich ums Programmieren und Hacken dreht.

- Sansibar -

Auf der anderen Seite steht Sansibar, die ihre Kristallprüfung noch vor sich hat. An ihrer besten Freundin sieht sie, wie toll es sein muss, Mitglied von "RUHL" zu sein und den Kristall in der Öffentlichkeit zu tragen. Die Vorteile überwiegen am Anfang der Geschichte, doch Sansibar merkt schnell, dass sie nicht all ihre Gedanken teilen möchte. Was ist zum Beispiel mit den Geheimnissen über ihre Mutter?

Luans Sichtweise fand ich ungemein spannend, während ich bei Sansibar eher eine sensible Seite gespürt habe. Sie wird im Gegensatz zu Luan nicht direkt als Heldin dargestellt, sondern eher als nachdenkliches Mädchen, das ihren eigenen Weg nicht findet und lieber erst einmal nachdenken möchte, ob RUHL etwas für sie ist.

Sansibar und Luan treffen sich im Laufe der Geschichte immer wieder, was ich ausgesprochen spannend fand. Wer hier allerdings eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, der wird enttäuscht werden! Das Buch handelt viel mehr von Freundschaft und Zusammenhalt und ein wenig knisternde Zuneigung! 




"Schattensurfer" ist ein Buch, das ich ohne Lovelybooks und die Leserunde wohl nie hätte lesen dürfen. Umso dankbarer bin ich dem Autoren, dass er mich auf sein Buch aufmerksam gemacht hat, denn ich denke, hier hätte ich als großer Dystopien-Fan etwas verpasst! Die Geschichte beginnt sofort mit einem riesigen Spannungsbogen, der über das gesamte Buch bestehen bleibt und mich als Leser das Buch kaum beiseite legen ließ.

Kommen wir aber erst einmal zur Welt, in der die Menschen hier leben müssen. Diese fand ich sehr gut beschrieben. Auf der einen Seite gibt es Technik, die das Leben bereichert, doch auf der anderen Seite wirkten die Menschen doch recht schwach, was vor allem an RUHL liegt. RUHL sammelt die Gedanken jeder Menschen mithilfe eines Kristalls, der auf der Stirn getragen wird, und wertet diese zum Nutzen der Gesellschaft aus. Ob dies tatsächlich anonym ist, sei erst einmal dahingestellt, aber welcher Mensch möchte schon, dass seine Gedanken gespeichert werden?

Hubert Wiest hat hier ein Zukunftsszenario erschaffen, das gar nicht einmal so fern ist. In der heutigen Zeit wir ebenfalls bereits viel kontrolliert und die meisten Menschen nehmen es stillschweigend hin. Dass auch noch die eigenen Gedanken kontrolliert und indirekt manipuliert werden, empfinde ich schon als sehr gruselige Vorstellung! In "Die Schattensurfer" fand ich besonders die Kristallprüfung interessant, also der Tag, an dem die Jugendlichen ihren Kristall bekommen und Teil dieser Gemeinschaft werden.

"Die Schattensurfer" besitzt so viele tolle Ideen, dass ich diese hier unmöglich in Worte fassen kann! Zum einen fand ich den Lunapark toll, zum anderen die Schattenstadt, aber auch die Charaktere konnten mich fesseln. Das gesamte Buch war für mich wie ein Abenteuer, das ich zusammen mit Sansibar und Luan bestreiten musste und auch wenn vieles zu einfach gelöst wurde und besonders Luan teilweise wie der Überheld schlechthin wirkte, muss ich sagen, dass ich dennoch vollständig in der Geschichte abtauchen konnte. Vorwiegend ist "Die Schattensurfer" wohl eine Geschichte für jüngere Leser (12+), aber ich denke, auch jugendliche und erwachsende Dystopie-Liebhaber werden hier einen kleinen Schatz finden!




Mich konnte "Schattensurfer" von Hubert Wiest von der ersten Seite in den Bann ziehen. Das Buch ist eine spannende Dystopie mit originellen Ideen und liebenswerten Charakteren. Eine klare Empfehlung!

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.



Montag, 5. Dezember 2016

[Rezension] Elias & Laia, Die Herrschaft der Masken - Sabaa Tahir

Titel: Elias & Laia, Die Herrschaft der Masken
Autor: Sabaa Tahir
Genre: Dystopie
Bereits gelesene Geschichten der Autorin: keine
Cover und Inhaltsangabe ©  Bastei Lübbe





"Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ..."




Da ich den ersten Teil meiner Dystopie nun fertig geschrieben habe, kann ich endlich wieder selbst Bücher in diesem Genre lesen. Das Buch "Elias & Laia" hat mich hier schon eine Weile interessiert und da gerade der zweite Teil rausgekommen ist, dachte ich, dass jetzt der beste Zeitpunkt ist, um endlich mit dieser Reihe anzufangen.

Der Schreibstil von Sabaa Tahir ist sehr rasant und ich hatte teilweise das Gefühl, gerade einen Thriller und keine Dystopie beziehungsweise ein Jugendbuch zu lesen. Um ehrlich zu sein, lief mir die ganze Geschichte eine Spur zu schnell ab. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin viel zu viele Informationen in ihre Geschichte packt und dabei oft den roten Faden verliert!

Was ich letztendlich von dem Genremix hier halten soll, weiß ich auch nicht so recht. Es ist keine typische Dystopie mit Kritik an der heutigen Gesellschaft, sondern beinahe schon eine Fantasygeschichte, die vor allem auf Spannung ausgelegt ist.



-Laia -

Laia ist ein Mädchen, die schon auf den ersten Seiten an ihre Grenzen gebracht wird. Hier wird auch deutlich, wie brutal und ungerecht die Welt ist, in der sie leben muss.

Die Geschichte beginnt damit, dass sie die einzigen Menschen verliert, die ihr noch etwas bedeuten und ihr Bruder wird von den Masken mitgenommen. Natürlich möchte Laia ihren Bruder befreien und sucht deswegen Hilfe beim Widerstand. Doch dann gerät sie in einem wahren Strudel aus Ereignissen ...

Zu Beginn der Geschichte mochte ich Laia noch nicht so recht, da ich sie sehr schlecht einschätzen konnte. Sie wirkt sehr weinerlich, verletzlich und alles andere als stark. In diesem Buch durchlebt sie aber eine große Entwicklung, die der Autorin wirklich gut gelungen ist.

- Elias -

Elias wird in Schwarzkliff als Maskenträger ausgebildet und soll später ein Elitesoldat werden. Schon beim ersten Kennenlernen erfährt der Leser, dass er sich überhaupt nicht sicher ist, ob er überhaupt kämpfen möchte. Doch Fluchtversuche nützen nichts. Aus Schwarzkliff kann man nicht fliehen ...

Elias beste Freundin Helena spielt auch noch eine Rolle, denn zwischen den beiden ist zu Beginn eine kleine Liebelei spürbar. Diese Dreiecks-Geschichte mochte ich eher weniger, aber das ist wohl einfach Geschmackssache.




Nach den ersten Seiten dachte ich, mit "Elias & Laia" wieder eine tolle neue Dystopie entdeckt zu haben, doch leider verflog meine anfängliche Begeisterung schnell wieder. Warum? Einfach weil mir die ganze Geschichte viel zu flott erzählt wurde. Ich fühlte mich beim Lesen teilweise so überfordert, dass ich größere Pausen dazwischen einlegen musste und für das Buch über eine Woche gebraucht habe!

Sabaa Tahirs Schreibstil ist wirklich gelungen. Der Wechsel zwischen Elias und Laia hat mir auch gefallen, doch ich muss sagen, dass ich mir in einigen Punkten mehr Tiefe gewünscht habe. Es ist an vielen Stellen doch stark auf Action ausgelegt und oftmals schlägt auch eine gewisse Brutalität durch, die ich eigentlich ganz passend fand, die mich aber emotional leider nicht berühren konnte. Mir fehlte in der ersten Hälfte die Nähe zu den Charakteren und das Verständnis für die Welt, in die sie leben müssen.

Die Beschreibung der Welt mochte ich, aber für mich haben sich manche Fakten nicht zusammenfügen lassen. Zum Beispiel, warum der Widerstand im Untergrund einfach frei agieren kann, obwohl alle von deren Existenz wissen. Oder allgemein, wie groß das Land ist und warum es immer noch so viel sinnlose Gewalt gibt.

Sabaa Tahir hat tatsächlich sehr viele Ideen in ihre Geschichte gepackt. Für meinen Geschmack zu viele Ideen. Interessant waren für mich die Prüfungen, die Elias ablegen mussten oder auch das Zwischenmenschliche. Auf der anderen Seite kamen mir die Fantasyelemente fehl am Platz vor und ich war ab diesen Zeitpunkt ein wenig überfordert mit der Geschichte.

Momentan bin ich mir nicht sicher, ob ich auch den zweiten Teil lesen werde. Die Grundidee und den Schreibstil fand ich wirklich genial, aber letztendlich hat mich der Storyaufbau etwas zwiegespalten zurückgelassen.




"Elias & Laia, Die Herrschaft der Masken" ist ein düsteres Buch, das mich leider nicht zu Hundert Prozent überzeugen konnte. Teilweise war ich mit dem rasanten Erzähltempo und der Masse an Informationen überfordert und musste das Buch beiseite legen. Einen direkten Zugang zu dieser doch recht brutalen Welt konnte ich leider nicht finden!

Ich vergebe 3 von 5 Käseratten.




Samstag, 3. Dezember 2016

[Monatsrückblick] Mein Lesemonat November

Der November lief lesetechnisch und auch schreibtechnisch sehr gut. Zum einen ist meine eigene Dystopie gerade bei den Testlesern, zum anderen schreibe ich durch die alljährliche Winterdepression wieder mehr, da das Abtauchen in Geschichten mich doch immer wieder ablenkt.

Hinzu kam die Neugestaltung meines Blogs, der sich jetzt ein wenig der kalten Jahreszeit angepasst hat und mir insgesamt besser gefällt. Das Pink hat mir tatsächlich irgendwann in den Augen wehgetan!

Was meine gelesenen Bücher betrifft, fing der Monat auch wieder echt gut an und ich dachte, endlich einmal auf einen Flop verzichten zu können. Leider kam dieser dann am Ende des Buches in Form eines frostigen Buches. Trotzdem fand ich meine Büchermischung in diesem Monat sehr gelungen und bin froh, mich endlich mal an neue Genres herangetastet zu haben.

Im November habe ich 14 Bücher gelesen!

Gelesene Bücher

Thriller/Psychothriller/Krimi

Saving Grace - B.A. Paris (5 von 5 Käseratten mit Extrakäse)
Stimmen in der Nacht - Laura Brodie (5 von 5 Käseratten mit Extrakäse)
Die Dramaturgie des Tötens - Jincy Willet (5 von 5 Käseratten)
Letzte Beichte - Helen FitzGerald (5 von 5 Käseratten)
Bevor du stirbst - Camilla Grebe, Âsa Träff (4 von 5 Käseratten)
Doubt - Zu wahr, um schön zu sein - Nadine Stenglein (3 von 5 Käseratten)
Wer Furcht sät - Tony Parsons (2 von 5 Käseratten)

Historischer Roman

Das Versprechen der Wüste - Katherine Webb (5 von 5 Käseratten)
Glencoe - Charlotte Lyne (4 von 5 Käseratten)

Jugendbuch

Wie ein Fisch im Baum - Lynda Mullaly Hunt (5 von 5 Käseratten mit Extrakäse)

Fantasy

Daniel Taylor und das dunkle Erbe - Monica Davis (3 von 5 Käseratten)
Das Frostmädchen - Stefanie Lasthaus (1 von 5 Käseratten)

Roman

Ein Märchen im Winter - Kate Lord Brown (4 von 5 Käseratten)

Horror

Das Spiel - Rache - Jeff Menapace (3 von 5 Käseratten)




Mein Highlight in diesem Monat ist schwer zu benennen, denn ich hatte doch drei Bücher, die mich restlos begeistern konnten. Da mich aber  "Wie ein Fisch im Baum" von Lynda Lullaly Hunt emotional so sehr berühren konnte, muss ich dieses Buch hier nennen. Es erzählt auf sensible und wunderschöne Art und Weise, wie die Gesellschaft mit Legasthenie umgehen sollte ...





Schon lange habe ich keinen so genialen Psychothriller wie "Saving Grace, Bis dein Tod uns scheidet"von B.A. Paris mehr gelesen. Die Geschichte ist böse und ich konnte mich so sehr in Grace hineinversetzen, dass ich beim Lesen tatsächlich Angst hatte!

Cover © Blanvalet




Ich wünschte, ich hätte in diesem Monat auf den Flop verzichten können, doch leider muss ich "Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus nennen. Das Buch hat sich für mich so sehr gezogen, dass es eine reine Qual war es zu lesen. Mit den Protagonisten und ihren Handlungen bin ich leider überhaupt nicht klargekommen. Ein winterliches Märchen war das Buch für mich daher nicht!

Cover © Heyne


Und wie sah euer November aus? Wart ihr zufrieden?


Donnerstag, 1. Dezember 2016

[Rezension] Weihnachten bei den Padderborns - Sandra Pulletz

Titel: Weihnachten bei den Padderborns
Autor: Sandra Pulletz
Genre: Kurzgeschichte, Novelle
Bereits gelesene Geschichten der Autorin: Highschool Halloween
Cover und Inhaltsangabe ©  Sandra Pulletz



"Zu Weihnachten will die gesamte Familie Padderborn zusammenkommen. Nadine, die Planerin der Großfamilie, bereitet die Feier schon seit Monaten vor, denn sie soll etwas ganz Besonderes für alle werden. Ihre Schwester Bettina hingegen ist froh, sich nicht an den Vorbereitungen beteiligen zu müssen, denn Sohn Liam beansprucht schon ihre ganze Aufmerksamkeit und Mutters ständige Nörgelei ist auch nervenraubend genug. Als die drei Generationen schließlich zusammentreffen, geraten Nadines sorgfältige Pläne beinah allesamt ins Wanken und das perfekte Fest droht gründlich in die Hose zu gehen. Die festliche Stimmung scheint endgültig zu kippen, als Papa beim Baumaufstellen beinah ein Blutbad anrichtet und dann auch noch von Trennung die Rede ist … Am Ende liegt es ausgerechnet an Bettina, das Schlimmste zu verhindern – doch wird sie es schaffen und Familie Padderborns unvergessliches Weihnachtsfest retten?"




Passend zu Weihnachten ist von der lieben Sandra Pulletz eine unterhaltsame Weihnachtsgeschichte erschienen, die ich schon vorab lesen durfte und euch nun, zu Beginn der Weihnachtszeit gerne vorstellen würde. Sandra Pulletz bleibt ihren Stil treu und präsentiert hier wie zu Halloween wieder eine kurze und knackige Geschichte, die richtig schön Weihnachtsstimmung aufkommen lässt. (Und das will bei mir als Weihnachtsmuffel echt was heißen!)

Sandra Pulletz hat mit "Weihnachten bei den Padderborns" eine Geschichte über Weihnachtsstress, über die ewig gleichen Erwartungen und über das Beisammensein der Familie geschrieben. Dabei herrscht hier vor allem Chaos, denn mit Bettina hat sie sich eine recht schusslige und dennoch liebenswerte Protagonistin ausgesucht!



Es weihnachtet wieder einmal und bei den Padderborns soll es wie jedes Jahr das perfekte Weihnachten geben. Aber was ist schon perfekt? Während Bettinas Schwester Nadine alles bis ins kleinste Detail plant, lässt Bettina einfach alles auf sich zukommen und das erweißt sich schnell als riesiger Fehler. Wie kocht man das perfekte Weihnachtsmenü? Und was ist mit den Geschenken und dem Baum? Und wie geht man damit um, wenn die eigenen Eltern plötzlich von Trennung reden?

Mich hat die Kurzgeschichte "Weihnachten bei den Padderborns" von Sandra Pulletz zum Lachen gebracht. Mit Bettina konnte ich mitfühlen und ich mochte ihre liebevoll chaotische Art. Die ganze Familie war, trotz kleiner Macken, sehr liebenswert und ich habe mich glatt als Teil der Familie gefühlt.

Die Novelle besitzt einige Überraschungen, sehr viel Witz und eine Wärme, die den eisigkalten Winter vergessen lässt! Ich bin nach wie vor von Sandra Pulletz Schreibstil begeistert und ich denke, wir werden noch viel von ihr hören beziehungsweise lesen!




"Weihnachten bei den Padderborns" ist eine Novelle, die sich schnell lesen lässt und garantiert für Weihnachtsstimmung sorgt. Eine absolute Empfehlung von mir!

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.

Dienstag, 29. November 2016

[Rezension] Saving Grace - B.A. Paris

Titel: Saving Grace
Autor: B.A. Paris
Genre: Psychothriller
Verlag: Blanvalet
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keins
Cover und Inhaltsangabe ©  Blanvalet

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!



"Niemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm …

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …"




Psychothriller gehören schon lange zu meinen liebsten Buchgenres und deswegen war ich auf "Saving Grace" gespannt, denn der Klappentext hat sich sehr mysteriös und spannend angehört. Und ich wurde nicht enttäuscht.

"Saving Grace" ist der erste Roman/Psychothriller von B.A. Paris und ich kann gleich sagen, dass sich so manch andere Autoren in diesem Genre eine Scheibe von ihr abschneiden können. Warum? B.A, Paris hat einen solch fesselnden Schreibstil, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Desweiteren beweist sie guten Menschenverstand und ich finde, genau das macht einen guten Psychothriller aus.

Beim Lesen konnte ich mich direkt in Grace hineinversetzen und ich musste ihre ausweglose Situation am eigenen Leib spüren. Mit Grace zusammen habe ich einige Fluchtversuche unternommen und bin gleichzeitig halb verzweifelt.

Mit der Figur von Jack hat die Autorin hier einen Psychopathen der besonderen Art erschaffen, ein Psychopath, der nichts dem Zufall überlässt und der gleichzeitig nach außen hin wie der perfekte Ehemann erscheint. Ja, ich muss sagen, dass ich solch "böse" Charaktere liebe!




- Grace -

Grace ist eine junge, hübsche Frau, die augenscheinlich in einer perfekten Beziehung steckt. Der Klappentext lässt allerdings vermuten, dass doch nicht alles vor Perfektion glänzt - ganz im Gegenteil ...

Grace selbst ist eine starke Frau, vor allem auf psychischer Ebene. Das Geschehen erfahren wir komplett aus ihrer Sicht und ich habe mich beim Lesen komplett in ihre Lage versetzen können. Ich habe mit ihr gelitten und mich immer wieder selbst gefragt, was ich in einer solchen Situation machen würde. Ich wäre unter diesem ganzen Druck wahrscheinlich zerbrochen!

- Jack -

Jack ist der augenscheinlich so perfekte Ehemann von Grace. Im Verlauf der Geschichte erfahren wir nebenbei seine Hintergründe und auch, wie er Grace kennengelernt beziehungsweise um den Finger gewickelt hat.

Ich möchte hier nicht allzu viel verraten, nur so viel, dass Jack für mich einer der schlimmsten Psychopathen war, die ich je in einem Buch getroffen habe und das nicht, weil er seiner Frau körperliche Gewalt zufügt. Nein, in "Saving Grace" geht es vordergründig um psychische Gewalt und um den Aufbau einer Scheinwelt.

Wie sehr ich Jack beim Lesen gehasst habe, kann ich gar nicht in Worte fassen. (Dagegen ist Joffrey aus Game of Thrones nichts!) Manchmal hätte ich das Buch gerne vor Verzweiflung einfach weggeworfen, doch der Drang, mit Grace endlich eine Lösung zu finden, war stärker.




"Saving Grace" beginnt ganz harmlos mit einem Dinner unter Freunden. Das Leben von Grace und Jack ist die reine Perfektion, die beiden lieben sich und zeigen dies der Welt. Sie haben ausreichend Luxus, süße Geschichten über ihr Kennenlernen und werden von all ihren Freunden bewundert. Dem aufmerksamen Leser werden aber schon in diesem ersten Kapitel einige Ungereimtheiten auffallen, eine Dinge, die absolut nicht in dieses Bild der Perfektion passen wollen, Details, die beim genaueren Betrachten Risse in dieser Seifenblase erzeugen.

Genau dort setzt B.A. Paris an und schafft eine Geschichte des Grauens. Das Buch erzählt die Geschichte, wie Grace und Jack sich kennengelernt haben, wie sie zusammen gekommen sind sie sie geheiratet haben, doch gleichzeitig erfahren wir aus der Gegenwart, wie es Grace momentan ergeht. Die Autorin verstreut hier zu Anfang erst kleine Schnipsel, die aber immer größer werden und das Gesamtbild schließlich endgültig trüben.

Grace hat eine junge Schwester, die an dem Down-Syndrom leidet. Jack erscheint wie der fürsorgliche Ehemann, der sich auch um diese kranke Schwester kümmern will. Nach außen hin betrachtet kommt man tatsächlich drumherum, Jack als perfekt zu bezeichnen. Er trägt seine Frau nach außen hin auf Händen, liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab und wird von jedem bewundert, doch wenn Grace mit ihm allein ist, offenbart sich sein wahres Gesicht.

"Saving Grace" war mal wieder ein Buch, das ich nur selten beiseite legen konnte. Grace Geschichte ist grausam, so grausam, das ich an manchen Stellen am liebsten in die Seiten gestiegen wäre, um ihr zu helfen. Der psychische Druck war kaum auszuhalten und als Leser habe ich mich ebenso hilflos gefühlt wie Grace!

In diesem Jahr habe kein Buch gelesen, dass mich so aufgewühlt hat. Für mich war die Geschichte wie eine Achterbahnfahrt. Es gab immer kleine Hoffnungsschimmer, Momente, in denen ich gedacht hätte, Grace würde es endlich wieder schaffen, doch diese wurden immer wieder von Jack zerstört. Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen und es ist ebenso bitterböse wie das gesamte Buch!




Mich hat "Saving Grace" von B.A. Paris von der ersten Seite in den Bann gezogen. Ich habe mit Grace gelitten, mich an jedem Strohhalm geklammert und Angst und Mitleid empfunden. Für mich ein Highlight in diesem Jahr und für Fans von Psychothrillern ein absolutes Muss!

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten mit Extrakäse!






Sonntag, 27. November 2016

[Rezension] Das Versprechen der Wüste - Katherine Webb

Titel: Das Versprechen der Wüste
Autor: Katherine Webb
Genre: Roman
Verlag: Diana
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keins
Cover und Inhaltsangabe ©  Diana



"Oman 1958: Voller Erwartungen bricht die britische Archäologin Joan Seabrook mit ihrem Verlobten Rory in die arabische Welt auf. Endlich wird sie ihr großes Idol, die betagte Entdeckerin Maude Vickery, treffen. Doch die Ankunft ist ernüchternd: Das Land befindet sich im Krieg, Maude reagiert abweisend und auch Rory zieht sich zunehmend von Joan zurück. Erst der britische Kommandant Charles Elliot nimmt sich ihrer an und legt ihr die prächtige Welt des Orients zu Füßen. Bis sie ein folgenschweres Versprechen gibt. Ein Versprechen, das Joan mitten hineinzieht in die gefährlichen Geheimnisse der Wüste …"




Von Katherine Webb wollte ich schon lange einmal ein Buch lesen. "Das geheime Vermächtnis" schlummert schon ewig bei mir rum und doch habe ich nie mehr als ein paar Seiten gelesen. Nun kam das neue Buch der Autorin heraus und da ich ein großer Fan von Ägypten bin, stand schnell fest, dass ich "Das Versprechen der Wüste" lesen muss!

Meine erste Unsicherheit darüber, ob die historische Seite etwas für mich ist, legte sich schnell, denn die Autorin hat es geschafft, mich blitzschnell in die Geschehen zu ziehen. Zusammen mit der britischen Achäologin Joan reisen wir nach Oman, genauer gesagt nach Maskat und ich habe mich selbst wie eine kleine Entdeckerin gefühlt. Katherine Webbs Recherchearbeit ist einfach unglaublich, denn schon nach den ersten Seite konnte ich die Hitze der Sonne dort spüren, die vom Krieg beherrschte Umgebung auf mich wirken lassen und mich völlig in der Geschichte verlieren!




- Joan -

Joan reist, wie gesagt, nach Oman, denn sie möchte dort zum einen ihr großes Vorbild Maude Vickery treffen und zum anderen das Land erkunden. Gleichzeitig möchte sie ihren jüngeren Bruder besuchen, der dort als britischer Soldat stationiert ist.

Joan ist eine sehr starke Frau mit großen Durchsetzungsvermögen. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, bekommt sie das auch. Zu dieser sehr starken Seite gesellt sich aber zudem eine recht naive Art, die sie in dem Buch noch in einige Schwierigkeiten bringt.

Joan steht in "Das Versprechen der Wüste" nicht nur einmal zwischen den Fronten, denn sie muss sowohl privat, als auch in so einigen gefährlichen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen.

- Maude -

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Wir lernen Maude bereits um das Jahr 1900 kennen und erfahren, wie es zu ihrer Leidenschaft für die Wüste von Oman gekommen ist.

1958 trifft sie auf Joan und die Geschichten der beiden Frauen, die sich vom Charakter her doch recht ähnlich sind, kreuzen sich und verschmelzen miteinander.

Maude selbst hat als erste Europäerin "The Empty Quarter" (zu deutsch: "Das leere Viertel) in der Wüste von Oman durchquert und ist deswegen für die junge Archäologin Joan ein großes Vorbild. Als Leser dürfen wir die Expedition, bei der so einiges passiert ist, miterleben und erfahren auch, was es mit dem "Versprechen der Wüste" auf sich hat!



"Das Versprechen der Wüste" hat mich schon auf den ersten Seiten abgeholt, mich in einen Flieger gesetzt und in Ägypten des Jahres 1958 ankommen lassen. Obwohl ich kaum Hintergrundwissen über diese Zeitepoche hatte, war ich sofort in der Geschichte gefangen und konnte mit Joan zusammen meinem Entdeckerdrang nachgehen.

Das Buch ist eine gute und gelungene Mischung aus historischen Fakten und Roman. Zudem sind der Autorin die Charaktere wunderbar gelungen, denn jeder hat seine eigenen Probleme, Hoffnungen, Sorgen und Ängste. Zum einen ist da die verbitterte Maude, die recht eigentümlich und mürrisch wirkt. In der Erzählung aus ihrer Vergangenheit wird schnell klar, was sie in der Wüste Omans erleben musste und wie dies ihr Leben beeinflusst hat. Auch in der Gegenwart ist ihr Hass gegenüber einem bestimmten Mann noch immer spürbar und diese Geschichte offenbart sich nach und nach!

Auch Joan spielt eine zentrale Rolle, denn Maude und sie werden auf der einen Seite zu Komplizinnen, aber auch zu echten Freundinnen, denn die beiden Frauen sind sich ähnlicher, als es auf den ersten Blick scheint. Auch in Joans Privatleben läuft so einiges nicht rund und sie muss lernen, Entscheidungen zu treffen.

Die Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ich konnte Maude und ihre Beweggründe gut verstehen. Die Geschichte hat mich zwar insgesamt emotional nicht so stark berühren können, aber ich empfand das Buch auch mehr als Abenteuer in eine fremde Kultur und nicht direkt als Liebes- oder Familienroman.




Wer dem eisigen Winter hier in Deutschland entfliehen möchte, dem empfehle ich eine Reise in die Wüste von Oman. Katherine Webb hat mich mit "Das Versprechen der Wüste" in eine andere Kultur entführt und mich endlich auf ihre Bücher eingestimmt!

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.